Pflanzen und Samen erfolgreich getauscht

Die Pflanzen- und Samentauschbörse der Schöpfungsgruppe erfreut sich großer Beliebtheit

Quelle: Silke Fux

Zu einem Publikumsmagneten für alle Generationen wurde die Samen- und Pflanzentauschbörse der Schöpfungsgruppe Sankt Elisabeth in der Katholischen Pfarrei Herz Jesu Pforzheim, die im Gemeindesaal der Sankt Elisabeth-Kirche veranstaltet wurde. Mit dabei war auch die Stadt Pforzheim. Denn das Amt für Umweltschutz der Stadt bot ein Quiz und Informationen zur Begrünung am und rund um das Haus. Ebenso gab das Grünflächen- und Tiefbauamt Pforzheim Infos zu ökologischem Grünflächenmanagement und zur Gestaltung von naturnahen Gärten. Weitere Ergänzungen und Infos dazu lieferte der BUND, der das Angebot ebenso bereicherte.
 

Quelle: Silke Fux

 Auch konnten im Rahmen der Veranstaltung Nisthilfen für Wildbienen gebastelt werden. Und neben dem Austausch und Plausch bei Kaffee und Kuchen wurden auch Hochschul-Apfelsaft und heimische Produkte der   Hochschulgruppe „remedy“ zur Verkostung angeboten. Auch dort setzt man auf Biodiversität.
 
Vor allem wurde bei der kirchlichen Pflanzen- und Samentauschbörse, wie der Name verspricht, eifrig getauscht, so beispielsweise ein „Herzgespann“ gegen „Indian Aster“, „Rote Spornblume“ oder den „klebrigen Salbei“. Es gab all das, was die Garten-, Kräuter- und Blumenfans, die meist auch einen „grünen Daumen“ haben, begeistert.
 
Viele waren nicht nur von ihrem erfolgreichen Tausch sichtlich angetan, sondern auch vom gegenseitigen Austausch. Da gab es nebenher zahlreiche Tipps und Anregungen.
 

Quelle: Silke Fux

Sylvia Lorenz vom Amt für Umweltschutz war es wichtig die Besucher für insektenfreundliche Pflanzen zu sensibilisieren, darunter Kräuter wie Rosmarin, Salbei, Lavendel oder auch Thymian. Die Fachfrau hatte den Tipp: „Die Brennesel einfach mal stehen zu lassen“. Die Studentinnen Franka Danneberg und Hanna Hiebl boten derweil eigenen Apfelsaft von den Streuobstwiesen der Hochschule oder ein leckeres Chutney an.
 
Karen Prem vom städtischen Grünflächen- und Tiefbauamt, Abteilung Grünflächenmanagement warb für Biodiversität und für naturnahe Konzepte und hatte zum Probieren verschiedene Apfelsorten für die Besucher dabei.
 

Quelle: Silke Fux

„Die Pflanzen und Samen sind toll“, waren sich viele Besucher einig und trugen ihre Errungenschaften begeistert nach Hause. „Nun geht es gleich zum Einpflanzen in den Garten“, so ein Besucher.
 
Text : Silke Fux
 
 

Quelle: Silke Fux

 

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