Ganz allgemein gesprochen bedeutet trauern: wir müssen Abschied nehmen von etwas, das uns wichtig ist, zu uns und unserem Leben gehört – und müssen erkennen, dass es die Gegenwart und Zukunft, wie wir sie uns vorgestellt haben, nicht mehr gibt und nicht mehr geben wird. Stattdessen sind wir gezwungen, uns in unserem Denken, Fühlen und Handeln an eine „neue Realität“ anzupassen, die durch die Veränderung entstanden ist.
Was kann bei diesem Anpassungsprozess hilfreich sein? Gibt es so etwas wie „gute Trauer“? Wie kann ich trauernden Menschen „gut“ begegnen? Gemeinsam mit Diplom-Theologin Regina Mandel, Pastoralreferentin in der Klinik-, Trauer- und Hospizseelsorge, möchten wir diesen und weiteren Fragen in der heutigen Episode auf den Grund geben.