Trauer-und Hospizseelsorge

  
Pfarrer / Klinikseelsorge
Pastoralreferent / Klinikseelsorge
  
Erinnern / der Trauer Raum geben / eine Kerze entzünden / Trost erfahren
Erinnern / der Trauer Raum geben / eine Kerze entzünden / Trost erfahren
 
 
 
Lebenscafé
 
Begegnungsmöglichkeit für Trauernde
Jeden 3. Samstag im Monat
15.00 bis 17.00 Uhr
Thomaskirche, Karl-Bührer-Str. 5, 75177 Pforzheim
(Nähe Hauptfriedhof)
Kontakt:
Ambulanter Hospizdienst Pforzheim e.V., Tel: 07231 / 12 63 09
 

Überblick und Berichte zur Trauerpastoral und dem Ambulanten Hospizdienst

Initiative Runder Tisch "Trauer"
Koordiniert wird der Runde Tisch Trauer von Pastoralreferent Javier Sosa y Fink (Javier.SosayFink@helios-gesundheit.de)
 
Angebote für Menschen in Trauersituationen in Pforzheim und dem Enzkreis. Im Flyer vom Mai 2024 finden Sie eine aktuelle Übersicht über die Gruppen, Veranstaltungen und Ansprechpersonen:
 
 
 
Initiative Runder Tisch Trauer Pforzheim-Enzkreis
Wege, Hilfe und Angebote für Trauernde und Angehörige
Trauernde sind in unterschiedlichen Lebenssituationen, die verschiedene Fragestellungen aufwerfen: Sei es bei einem Tod am Anfang des Lebens oder nach einer langen Partnerschaft, aber auch wenn ein Familienmitglied einer jungen Familie stirbt. Das ist nicht schwerer oder leichter, sondern anders, weil die Fragen andere sind. Es kann hilfreich sein, sich mit Menschen in ähnlichen Situationen auszutauschen, weil die Trauer das Verbindende ist. Und auch ein geschützter Rahmen kann den Trauerprozess unterstützen.
Weil die Fragestellungen und Bedürfnisse von Trauernden je nach Alter und Lebenssituation ganz unterschiedlich sein können, hat die Initiative Runder Tisch „Trauer“ einen Flyer mit Angeboten für Trauernde und Angehörige aus Pforzheim und dem Enzkreis zusammengestellt.
Da gibt es beispielsweise die Begleitung von Eltern, deren Kinder vor, während oder kurz nach der Geburt verstorben sind. Begleitung, Beratung und Verabschiedung.
Einzel- und Paarberatung, Workshops nach einer Fehlgeburt oder einem Schwangerschaftsabbruch.
Wichtig ist nicht nur die Trauerbegleitung von Familien nach dem Tod eines Kindes, sondern auch die Trauerbegleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie Eltern nach dem Tod eines nahestehenden Menschen. Hier bieten die Sterneninsel und der Kinderschutzbund beispielsweise entsprechende Trauerangebote an.
Auch das Leben von Erwachsenen gerät außer Fugen, ändert sich schlagartig, wenn ein naher Angehöriger stirbt. Trauer, Schmerz, Einsamkeit durchziehen den Alltag. Freunde sind oft mit der Trauersituation überfordert, wissen nicht wie sie helfen können und sollen. Es fehlen die Worte. 
Wege aus dem Labyrinth, die ganz unterschiedlich sein können, zeigen auch die psychosoziale Beratung, eine Therapie für Trauernde und Angehörige auf. Auch diese können hilfreich sein. Angeboten werden Einzel- Paar- und Familiengespräche.
Das Caritas-Zentrum Mühlacker bietet beispielsweise eine Gesprächsreihe für Trauernde in der Gruppe und Einzelbegleitung an. Begegnungsmöglichkeiten bietet auch das Trauercafé in Pforzheim, organisiert vom Ambulanten Hospizdienst. Wer gerne in der Natur unterwegs ist, dort Ruhe und Entspannung findet, für den ist möglicherweise eine Trauerwanderung das richtige Angebot. Angeboten werden begleitende Wanderungen in der Gruppe. 
Aber auch Intensivseminare und spezielle Trauerreisen können helfen das Erlebte zu verarbeiten und Wege aus der Trauer zu finden.
Zeit für Stille, Texte und Gebetsmöglichkeiten bietet die Trauermauer in der Herz-Jesu-Kirche in Pforzheim.
Podcast zum Thema "Trauer" mit Pastoralreferentin Regina Mandel
Hören Sie diese Aufnahme zum Thema Trauer mit der Pastoralreferentin Regina Mandel aus dem Dekanat Pforzheim (bis Sommer 2025). Er entstand Ende 2022 in einer Kooperation des Gesundheitsamtes mit der AOK.
 
 
Trauer gehört unweigerlich zu unser aller Leben dazu. Und doch scheint es kaum eine Erfahrung zu geben, die uns häufig so hilflos macht, wie die eigene Trauer oder die Begegnung mit trauernden Menschen.
Ganz allgemein gesprochen bedeutet trauern: wir müssen Abschied nehmen von etwas, das uns wichtig ist, zu uns und unserem Leben gehört – und müssen erkennen, dass es die Gegenwart und Zukunft, wie wir sie uns vorgestellt haben, nicht mehr gibt und nicht mehr geben wird. Stattdessen sind wir gezwungen, uns in unserem Denken, Fühlen und Handeln an eine „neue Realität“ anzupassen, die durch die Veränderung entstanden ist.
Was kann bei diesem Anpassungsprozess hilfreich sein? Gibt es so etwas wie „gute Trauer“? Wie kann ich trauernden Menschen „gut“ begegnen? Gemeinsam mit Diplom-Theologin Regina Mandel, Pastoralreferentin in der Klinik-, Trauer- und Hospizseelsorge, möchten wir diesen und weiteren Fragen in der heutigen Episode auf den Grund geben.
 
 
Ambulanter Hospizdienst Pforzheim e.V.
Sterben und Tod kommen irgendwann zu jedem Menschen, manches Mal unvermittelt, manches Mal erwartet, manches Mal herbeigesehnt. Die meisten Menschen wünschen sich, beim Sterben nicht alleine zu sein, in der vertrauten Umgebung sterben zu dürfen, in Frieden ohne qualvolle Schmerzen, ihr Leben in dieser Welt zu beenden.
Da die Erfüllung dieser Wünsche für Angehörige und Pflegende oft sehr belastend ist, haben wir uns im Ambulanten Hospizdienst als Gruppe von ehrenamtlich arbeitenden Frauen und Männern zusammengefunden, die nach einer vorbereitenden Schulung bereit sind, Sterbende und Angehörige in dieser ernsten Lebensphase zu begleiten. Dabei bemühen wir uns, so gut wie möglich in die Situation hineinzufühlen, und durch Mitdenken, Zuhören, durch Sitzwachen und mit geistlichem und seelischem Beistand zu helfen, ein menschenwürdiges Sterben zu ermöglichen.
Wenn Sie Rat brauchen oder mitarbeiten wollen, können Sie sich an uns wenden.
Ambulanter Hospizdienst Pforzheim e.V.
Steubenstraße 33
75172 Pforzheim
Telefon 0 72 31 / 12 63 09
E-Mail: kontakt@hospizdienst-pforzheim.de
www.hospizdienst-pforzheim.de