Rückblick Wochenende der Minis PF Innenstadt und St. Antonius in Baden-Baden und Neuweier

20.05.2026 |

Am Samstag, den 9. Mai starteten wir mit zwei Kleinbussen bei sonnigem Wetter zu unserem Ausflugsziel Baden-Baden. Diese Kurstadt im Schwarzwald gilt auch als UNESCO-Welterbe-Stadt mit einer langen Kur- und Bädertradition, die Natur, Kultur und Geschichte auf besondere Weise verbindet.
Dort angekommen wurden wir von Pfarrer Frank Maier herzlich begrüßt, der liebevoll eine sehr interessante Stadtführung für uns vorbereitet hatte. So flanierten wir zuerst mit ihm durch die elegante 
Lichtentaler Allee mit ihren alten Bäumen Richtung Stadtzentrum. Unterwegs bewunderten wir das Brenners Park-Hotel, prächtige Villen, Kaufhäuser sowie den Augustaplatz als lebendigen Treffpunkt im Herzen der Stadt. Neben der beeindruckenden evangelischen Stadtkirche, deren neogotischer Turm das Stadtbild am Augustaplatz prägt, sahen wir auch das Kongresshaus – ein international geschätzter Veranstaltungsort.
Sehenswert waren für uns auch das Stadttheater sowie das berühmte Kurhaus Baden-Baden mit Casino und Kurgarten. Von dort aus warfen wir auch einen Blick auf den im Norden der Stadt gelegenen Westhang mit den in der Ferne sichtbaren Ruinen der Burg Hohenbaden. Sie gehörte zum ältesten Besitz der Markgrafen von Baden – ihre Anfänge reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück.
Imposant war für uns des Weiteren auch die prächtige Trinkhalle mit ihrem 90 m langen offenen
 Wandelgang, die mit ihren 16 Säulen an die römische Geschichte Baden-Badens erinnert. Beim Betrachten der dortigen Wandgemälde konnten wir uns in die Sagenwelt des nördlichen Schwarzwaldes einladen lassen.
Zum Abschluss der Führung besuchten wir noch kurz die Stiftskirche Liebfrauen als geistliches Zentrum der Altstadt, nachdem wir zuvor einiges über die Thermalbäder wie das Friedrichsbad oder die Caracalla Therme erfahren hatten. Danach teilten wir uns in Kleingruppen auf, um auf eigene Faust die Stadt zu erkunden oder zum Mittagessen einzukehren.
Am Nachmittag ging es mit der Bergbahn auf den Merkur, wo wir die herrliche Aussicht über den
 Schwarzwald und die Rheinebene genossen.
Abends fuhren wir dann nach Neuweier, wo wir im Michaelshaus neben der St. Michaelskirche übernachten durften. Dort stärkten wir uns zunächst mit Familienpizzen, bevor wir mit Herrn Pfarrer Albert und Herrn Pfarrer Maier in der nahe gelegenen Fatimakapelle im Wald eine gemeinsame Abendmesse bei Kerzenschein feierten. Es war für uns alle eine ganz dichte Atmosphäre, die uns im Glauben gestärkt hat. In geselliger Runde ließen wir dann den Abend bis spät in die Nacht ausklingen, wobei selbstverständlich auch unser traditionelles „Werwolf-Spiel“ nicht fehlen durfte.
Am nächsten Morgen feierten wir nach dem Frühstück in Neuweier dann mit Herrn Pfarrer Maier die Eucharistiefeier der Gemeinde in der St. Michaelskirche mit. Alle freuten sich riesig an der großen Ministrantenschar im Altarraum und wir konnten spüren, dass wir überall als „Weltkirche“ zusammengehören. Auf dem Rückweg nach Pforzheim stärkten wir uns noch in einer Eisdiele in Bad Herrenalb von den nächtlichen Strapazen und waren uns alle einig, dass wir an diesem Wochenende Gemeinschaft und Glaube ganz neu erleben durften. Vielen Dank an alle, die dabei waren und das Wochenende so unvergesslich gemacht haben!
Text + Bilder: Ilona Sgro