Eine ganz besondere Brotzeit, nämlich mit Ölverkostung, fand erstmals in der Barfüßerkirche in Pforzheim statt.
Brotzeit mit Ölverkostung in der Barfüßerkirche

Quelle: Silke Fux
„Öl ist notwendig, wenn es nicht wie geschmiert läuft, wenn das Leben Geschmack braucht“, so der Seelsorger im besonderen Gottesdienst, der musikalisch von Bernd Kaburek an der Gitarre begleitet wurde.
Das Ölzeichen stehe als Hoffnungszeichen, der Ölzweig als Friedenszeichen, als Zeichen des Lebens. „Denn das Leben ist stärker als der Tod, die Liebe stärker als der Hass“, so Georg Lichtenberger. Der Pfarrer nahm Bezug auf die biblische Geschichte von Elia und der Ölkanne, die im Alten Testament steht. Darin versorgt Gott die arme Witwe von Zarpat und den Propheten Elia während einer Hungersnot durch ein Ölvermehrungswunder.
„Die, die nichts mehr haben, geben das letzte Hemd. Bei denen, die nichts mehr haben, findet Gott alles und dort, wo keiner mehr etwas erwartet, schenkt Gott alles. Der Ölkrug wird nicht mehr leer“, unterstrich Pfarrer Lichtenberger.
Das Format der Brotzeit, mit einem besonderen Gottesdienst in der Barfüßerkirche, wurde vor zwei Jahren ins Leben gerufen. Damit setzte die katholische Kirchengemeinde Herz Jesu Pforzheim am Vorabend zu Christi Himmelfahrt einen besonderen Akzent und einen Kontrast zur Bierbörse und zum „Vatertag“.
Text : Silke Fux
